Menschen hinter CFI

Bei CFI kümmern sich rund 40 Mitarbeitende um die Kinder, praktisch alles Khmer, also Einheimische. Sie sind in zwei etwa gleich grosse Teams aufgeteilt: Das Kinderschutzteam und das Bildungsteam. Viele der Mitarbeitenden sind langjährig mit CFI verbunden: Die meisten von ihnen gehörten vormals zu den „Schützlingen“. Dreizehn Personen sind als „Interns“ tätig, also Praktikanten, und besuchen gleichzeitig eine lokale Universität. Dies dank der Unterstützung von CFI. Das macht die Kultur bei CFI so einzigartig – alle teilen die gleichen Werte, die sie über Jahre kennen und schätzen gelernt haben. Neue Mitarbeitende werden sorgfältig ausgewählt und in die Kultur eingeführt. An oberster Stelle steht in allem, was CFI tut, der umfassende Schutz der Kinder. 

Das Kinderschutzteam umfasst die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Hausmütter und Wachen ebenso wie den Hauswart. Das Bildungsteam besteht aus den Lehrpersonen, Managern und „Child Advocates“, also Mitarbeitenden, die insbesondere die Interessen der ärmeren Kinder in den öffentlichen Schulen vertreten und gegen ihre Diskriminierung kämpfen.

Die Mitarbeitenden von CFI – viele sind ehemalige Schützlinge die meisten sind langjährig mit der Organisation verbunden; die Direktorin, Giulia Ciucci (kniend, sechste v.l.n.r.) war von Ende 2015 bis Mitte 2017 alleinige Westlerin am Center.
Das Bildungsteam unterrichtet die Kinder und setzt sich für sie in allen Schulbelangen auch an den öffentlichen Schulen für sie ein; im Hintergrund die Schulgebäude von CFI

Das Kinderschutzteam umfasst die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Hausmütter und Wachen ebenso wie den Hauswart. Das Bildungsteam besteht aus den Lehrpersonen, Managern und „Child Advocates“, also Mitarbeitenden, die insbesondere die Interessen der ärmeren Kinder in den öffentlichen Schulen vertreten und gegen ihre Diskriminierung kämpfen.

Neben der Direktorin Giulia Ciucci, die mit ihrer kleinen Tochter als Alleinerziehende aus der Schweiz nach Kambodscha gereist ist, um CFI zu unterstützen, arbeitet seit Mitte 2017 noch die Neuseeländerin Zoe Henley bei CFI. Sie bringt Erfahrung als Sozialarbeiterin mit ebenso wie in der Programmentwicklung mit und für junge Straftäter. Zuvor war Giulia während rund 18 Monaten alleinige Westlerin im Learning Center.    

Die meisten Mitarbeitenden sind aus der Organisation herausgewachsen. Dazu war intensive und sorgfältige Aus- und Weiterbildung notwendig. Der Fokus auf die Entwicklung der Mitarbeitenden ist zentral bei CFI: Immer mehr dazulernen, sich spezialisieren, besser vernetzen. 

Giulia ist in der Schweiz aufgewachsen und nach ihrem Studium 2013 als Sozialarbeiterin zu CFI gestossen, um dort mit ihrer Schwester Jenny zu arbeiten. 2015 wurde ihr die Leitung der Organisation übertragen. Giulia kann sich mittlerweile schon in bestem Khmer, der Landessprache, unterhalten.    

Die Sozialarbeitenden gehen in die Dörfer und arbeiten mit den Kindern und Familien
Jenny setzt sich seit Jahren kompromisslos für die Kinder ein.

Gegründet wurde CFI von ihrer älteren Schwester Jennifer Ciucci (Jenny), einer Italo-Amerikanerin aus der Schweiz, und Andrew Wolff aus Denver, Colorado (USA). Sie haben die Organisation aufgebaut und über Jahre operativ geleitet. Jenny übt jetzt eine Aufsichtsfunktion als Mitglied des Direktoriums (Board of Directors) der neben Kambodscha auch in den USA zertifizierten Organisation. Sie hält regen Kontakt und unterstützt nach wie vor das operative Leitungsteam sowie die Mittelbeschaffung. Insbesondere stellt sie zusammen mit dem Direktorium sicher, dass die Organisation sich nach hohen Qualitätsmassstäben weiterentwickelt und die Mittel effektiv eingesetzt werden. Jenny ist in der Schweiz aufgewachsen und lebte seit dem Jahr 2006 viele Jahre in Asien. Sie erlebte die Armut und die soziale Zerrüttung in Kambodscha und stellte sich dort kompromisslos in den Dienst der Kinder. Zuerst unterrichtete sie Englisch und arbeitete in einer lokalen Hilfsorganisation. Anschliessend gründete sie in der Umgebung von Battambang das Hilfswerk Children’s Future. Auch Jenny spricht fliessend Khmer.   
 

In der Schweiz

Der Freunde- und Gönnerverein von Children’s Future ist ein Verein nach Schweizer Recht. Der Verein bezweckt die finanzielle und ideelle Unterstützung von Projekten der NGO Children's Future (CFI).

Wichtig ist den Mitgliedern des Gönnervereins ein aktives und glaubwürdiges Engagement, das über eine rein finanzielle Unterstützung hinausgeht. So haben mehrere Vorstandsmitglieder die Einrichtungen von CFI in Kambodscha bereits selbst besucht und sich von der Qualität der Arbeit dort überzeugt. Sie halten steten Kontakt aufrecht und prüfen den Einsatz der Vereinsmittel sorgfältig. Sie setzen sich auch aktiv beratend oder operativ für die Organisation ein, wenn Bedarf entsteht. Dies erfolgt ausschliesslich pro bono in Form freiwilliger Mitarbeit.

Mehr Informationen
Website von Children's Future International (englisch)