Crowdfunding für Projekt "Schulabschluss sichern."

Projekt-Beschreibung

Die COVID-19-Pandemie hat auf die ärmsten Länder der Welt, darunter auch Kambodscha, weitreichende soziale, wirtschaftliche und politische Folgen. Unter Kambodscha´s Bevölkerung breitete sich das Virus während des gesamten Jahres 2020 nicht flächendeckend aus, trotzdem hatten die Reisebeschränkungen enorme Auswirkungen auf die Wirtschaft, die hauptsächlich vom Tourismus, der Textilindustrie und der grenzüberschreitenden Industrie abhängig ist.

Aufgrund der steigenden Ansteckungszahlen sah sich Kambodscha´s Regierung im Februar 2021 gezwungen, strengere Massnahmen zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung, zu ergreifen. Dazu gehörten Abriegelungen, Ausgangssperren, Versammlungsverbote, Schulschliessungen und Reiseverbote auf lokaler und nationaler Ebene. Obwohl die Massnahmen ab Oktober 2021 wieder gelockert wurden und dank der erfolgreichen Impfkampagne wieder Normalität einkehrte, haben die Ärmsten Kambodscha´s weiterhin mit den Auswirkungen zu kämpfen:

• Kinder, die keinen Zugang zu einer weiter entfernten Schule hatten, sind nun fast eine Klassenstufe im Rückstand.

• Familien, die unter wirtschaftlichem Druck stehen, wenden sich der Migration zu.

• In vielen Familien stieg die häusliche Gewalt.

CFI arbeitet unermüdlich daran, diese Situation zu verbessern und damit den Kindern wieder zu mehr Normalität zu verhelfen. Mit jeder Spende tragen Sie dazu bei, dass es den Kindern besser geht. Wir danken Ihnen dafür sehr!

 

Spendenkonto: IBAN CH21 0900 0000 6040 3545 2

 

Projekt „Schulabschluss sichern“

Während der COVID-19-Pandemie gab es in Kambodscha eine der längsten Schulschliessungen der Region. Der Unterricht wurde im Jahr 2020 und 2021 für mehr als die Hälfte des offiziellen Schulkalenders ausgesetzt. Obwohl die Regierung versuchte, Fernunterricht einzuführen, wurden die ärmsten Kinder stark benachteiligt. Viele von ihnen hatten keinen Zugang zum Internet und andere waren gezwungen Geld zu verdienen. Ein Teil des Unterrichts wurde fortgesetzt, doch etwa 70% der Schüler gaben an, weniger als drei Stunden pro Woche gelernt zu haben.

Eine UNICEF-Studie bei Schülern der sechsten Klasse zeigte, dass dieser Zeitverlust grosse, negative Auswirkungen hatte, insbesondere auf die Khmer-Grundkenntnisse im Lesen, Schreiben und der Mathematik. Im Jahr 2021 lag die durchschnittliche Leistung deutlich unter dem Durchschnittswert von 2016. So wurden die Leistungen in der Sprache Khmer im Jahre 2021 bei 76.9% der Kinder als unterdurchschnittlich bewertet. Die ärmsten Familien können sich keinen Nachhilfeunterricht für ihre Kinder leisten. Dies führt zu demotivierten Kindern, die häufig die Schule abbrechen und stattdessen mithelfen, das Familieneinkommen zu sichern.

 

Wie reagiert das CFI darauf?

Das CFI arbeitet mit Familien von Kindern, die die Schule abgebrochen haben, um sie wieder in die öffentliche Schule zu integrieren. Das Ziel ist, dass sie ihre Ausbildung abschliessen können. Wichtig ist den Eltern die Bedeutung der Schule zu verdeutlichen und ihnen alle erforderlichen Mittel (Fahrrad, Schuluniform, Bücher oder Lernmaterial) zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich bietet das CFI den rund 100 betroffenen Kindern Khmer-, Mathe-, Computer- und Englischunterricht an – ergänzend zum regulären Schulunterricht. Diese Massnahmen sollen den Kindern dabei helfen den Rückstand aufzuholen und bessere Leistungen zu erzielen.

 

Wie können Sie unterstützen?

Bisher ist nur ein kleiner Teil der Gesamtkosten von CHF 9’600 gedeckt. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns dieses Projekt erfolgreich durchzuführen und jedem Kind eine Chance auf eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

 

Spendenkonto: IBAN CH21 0900 0000 6040 3545 2